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Mehr Raum für Menschen mit einer Suchterkrankung

Es geht nicht darum, Menschen in ein soziales und räumliches Nichts zu verdrängen. Menschen mit einer Suchterkrankung müssen zunächst mit ihren spezifischen Bedürfnissen anerkannt werden. Es geht darum, diesen Menschen zu einem selbstbestimmten Leben zu verhelfen. Dieses Leben wird nicht von der Mehrheitsgesellschaft definiert, sondern von diesen Menschen selbst. Dieses Fazit einer akzeptierenden Sozialarbeit zogen die Podiumsteilnehmer einer Diskussion der Krefelder LINKEN im Seidenweberhaus am letzten Freitag.

Es war das zweite in diesem Jahr von der LINKEN organisierte Stadtgespräch zum Thema Drogenkonsumraum in Krefeld.

TeilnehmerInnen waren:

Claudia Franck aus Krefeld, Genesungsbegleiterin und ehemalige Betroffene.

Jane van Well, SKM Köln, und zuständig für niedrigschwellige Hilfen und für den Drogenkonsumraum am Kölner Hauptbahnhof

und

Niema Movassat, MdB, drogenpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion DIE LINKE.

Die TeilnehmerInnen waren sich einig: Drogenkonsumräume sind notwendig, auch in Krefeld. Sie schaffen geschützte Räume, in denen die Menschen überleben können. Die LINKE in Krefeld wird sich auch weiterhin, wie schon seit Jahren, für einen Drogenkonsumraum in Krefeld einsetzen.

 

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