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Kein Preis für Christiane Lange

Die Fraktion der LINKEN im Rat der Stadt Krefeld hat die Ehrung der Stadt für Christiane Lange abgelehnt.

Sie sollte geehrt werden für ihre entscheidenden Beiträge zum Bauhausjahr 2019 in Krefeld. Dieses „Jubeljahr“ zeichnete sich durch eine immer wieder übliche Verdrängung der NS Zeit aus.
Teile des „Bauhauses“, speziell auch Mies van der Rohe und Gropius, bemühten sich, vom NS Regime anerkannt zu werden. Dies gelang zeitweilig und zum Teil.
Selbst in den USA hörten diese Bemühungen nicht auf.
Nicht ohne Grund: Das NS- Regime bedeutete auch Modernisierung und Funktionalität der Produktion.
Allein die NS-Dokumentationsstelle verwies in Krefeld auf solche Zusammenhänge. Der Bauhäusler Johannes Itten vertrat sogar einen radikalen „weißen Rassismus“. Es war auch möglich, in einem „Bauhaus“ ( Haus Lange ) zu wohnen und zugleich nach 1933 jüdische Konkurrenten auszurauben. Die „Fachgruppe Samt- und Seidenindustrie“ unter der Führung von Hermann Lange „arisierte“ ihre ehemaligen jüdischen Konkurrenten ohne Bedenken. Gerade im „Bauhausjahr“ wäre eine Gedenktafel am Haus Lange angebracht gewesen. Eine Ehrung erschien deshalb der LINKEN nicht möglich.