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Verwaltung der Stadt Krefeld bürgernah? Fehlanzeige!

Die IG Metall verweist darauf, dass es in der Verwaltung der Stadt Krefeld keinen einzigen hauptamtlichen Rentenberater gibt.Wer auf Beratung angewiesen ist, muss nach Duisburg oder Düsseldorf reisen, wenn das Geld dafür vorhanden ist und die Gesundheit Fahrt und Wartezeiten in der fremden Stadt erlaubt.

Wer in den Weihnachtsferien das Kaiser Wilhelm Museum mit seiner Familie besuchen wollte und sich über den freien Eintritt freute, wurde enttäuscht. Der freie Eintritt ist in anderen Städten während der Ferien zwar üblich, nicht aber in Krefeld. Selbst am Donnerstag, an dem außerhalb der Ferien kein Eintritt erhoben wird, musste gezahlt werden. Begründung: Das Personal fehlt, um eine höhere Besucherzahl bewältigen zu können..

Schwimmvereine, Schulen und Einzelbesucher stehen im Schwimmbad Bockum vor verschlossenen Türen: Geschlossen wegen Gefährdung der Gesundheit. Auch hier fehlt das Personal, um eine solche Entwicklung gar nicht erst zuzulassen. Jede Gaststätte ist verpflichtet, auf Hygiene zu achten. Die Stadt Krefeld kann dies nicht garantieren: Nicht genügend Personal.

 

Basri Cakir, Fraktionsvorsitzender der LINKEN, kritisiert:

"Die Stadt Krefeld vernachlässigt systematisch die Bürgerinnen und Bürger der Stadt. Wir haben nur einige Beispiele genannt.

Geredet wird von „Optimierung“. Dahinter steckt ein Programm, dass Gelder spart auf Kosten der Menschen in dieser Stadt. Geschont werden von den Mehrheitsparteien CDU und SPD Betriebe, die nicht korrekt ihre Gewerbesteuern zahlen. Die Stadt stellt nicht genügend Gewerbesteuerprüfer ein. Geschont wird die städtische Sparkasse, die kein Geld in den städtischen Haushalt abgibt, wie in anderen Städten üblich, etwa in Mönchengladbach mehrere Millionen Euro aus dem Gewinn der Sparkasse in den städtischen Haushalt, jährlich! In Krefeld: Nichts!

Dann muss allerdings auf Kosten der Menschen in dieser Stadt „optimiert“ werden!"