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„Solidaritätskreis für Afrin“ gegründet

Am Freitagabend haben in Krefeld Engagierte aus Menschenrechtsorganisationen, Vereinen, Parteien, Gewerkschaft und Kirche den „Solidaritätskreis für Afrin“ gegründet. Anlass ist die „Operation Olivenzweig“, eine zynische Umschreibung für den völkerrechtswidrigen Angriff türkischen Militärs auf den kurdischen Kanton Afrin im Norden Syriens, eine der wenigen Gegenden, in denen die Lage bisher relativ sicher war und in der viele Kriegsflüchtlinge, vor allem Jesiden, Zuflucht gefunden haben.
Brisant und erschreckend dabei ist, dass bei der Offensive Leopardpanzer aus deutscher Produktion eingesetzt wurden. Wieder einmal zeigt es sich, wie sich aus dem permanenten Bruch der politischen Grundsätze beim Rüstungsexport Konflikte verschärfen und weitere Fluchtbewegungen ausgelöst werden.
Der Solidaritätskreis für Afrin ruft zu einer Mahnwache auf dem Neumarkt auf
am Dienstag, 30. Januar um 17.30 Uhr.