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Frau Zielke erfindet die Wirklichkeit oder „Ich bin die Feuerwehr“.

Die Fraktion der LINKEN hatte für den Unterausschuss für Flüchtlingsfragen am 23.5.16 den Antrag gestellt, die Aufstellung von Trennwänden in Flüchtlingsunterkünften zu überprüfen. In fast allen Kommunen sind diese Trennwände eine Selbstverständlichkeit. Sie ermöglichen den oft traumatisierten Flüchtlingen wenigstens einen Rest Privatsphäre.

Auch in Krefeld? Völlig ausgeschlossen.

Die Flüchtlinge, Familien, Frauen und Kinder, sind gezwungen, ohne Sichtschutz in den überfüllten Hallen zu leben. Die Aufstellung von Trennwänden wurde im Unterausschuss am 25.5. von Frau Stadtdirektorin Zielke abgelehnt. Die Begründung: Erhöhte Brandgefahr, so angeblich die Feuerwehr. Auf Nachfrage der LINKEN teilte die Feuerwehr allerdings telefonisch mit, eine solche Ablehnung hätte es von der Feuerwehr nie gegeben. Die wiederholte schriftliche Bitte um eine Stellungnahme zu diesem Widerspruch wurde von Frau Zielke nicht beantwortet. Stattdessen lehnte Frau Zielke im Unterausschuss am 29.8.16 Trennwände mit einer anderen Begründung ab:
Trennwände verstellten die Fluchtwege, dies sei bei einer Begehung mit der Feuerwehr festgestellt worden. Auf Nachfragen, warum in anderen Kommunen Trennwände kein Problem sind, wurde nicht geantwortet.

Außerdem, so Frau Zielke: „Ich bin die Feuerwehr“.

Basri Cakir, Fraktionsvorsitzender LINKEN, kritisiert:
„ Von einem OB ist zu erwarten, dass er die Politik bestimmt, nicht eine Stadtdirektorin, die es sogar fertig bringt, Flüchtlingen einen Alltag ohne jede Rückzugsmöglichkeit zuzumuten. Der wirkliche Grund für die Ablehnung von Trennwänden ist wahrscheinlich die Überfüllung der Unterkünfte. Aber auch das wird von Frau Zielke geleugnet. Dabei hatte die Presse bereits im letzten Jahr und Anfang dieses Jahres darüber berichtet.“