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Flüchtlinge? Das Thema wird in der Ratssitzung nicht behandelt.

OB Meyer verwies jeden Redebeitrag, jeden Antrag und jede Anfage, die sich mit den Flüchtlingen in Krefeld beschäftigten, in den neu gebildeten Unterausschuss. Dieser Unterausschuss hat bisher nicht getagt. Der erste Termin wird am 7. März sein:
Neun Mitglieder, ausschließlich von den Fraktionen besetzt.        
Ratsfrau Julia Suermondt von der LINKEN hatte einen Redebeitrag zur Situation der Flüchtlingen in den Sammelunterkünften vorbereitet. Sie wollte auf einen unhaltbaren Zustand aufmerksam machen:
Anders als in den meisten anderen Gemeinden in Deutschland verfügen diese Sammelunterkünfte in Krefeld über keine Trennwände. Für Menschen mit oft traumatischen Erfahrungen ist diese völlige Vernichtung einer Privatsphäre unhaltbar. Die LINKE hatte deshalb beantragt, solche Trennwände schnellstmöglich zu errichten.

Dieser Antrag wurde nicht behandelt, die Rede durfte nicht gehalten werden. Wenn, bestenfalls, die Trennwände im Unterausschuss beschlossen werden, musss noch der Rat genehmigen: Am 27. April.
Bis dahin müssen die Flüchtlinge, nach dem Willen des OB ihre Situation aushalten.

Die LINKE hatte auch nach der Zahl der Abschiebungen gefragt. Die Frage wurde von der Verwaltung nicht beantwortet, wenn überhaupt im Unterausschuss.

Es gab eine Zeit, als der Umgang der Verwaltung mit Flüchtlingen auch von der SPD kritisiert wurde- als Herr Meyer noch nicht die Amtskette umgelegt hatte.

Diese Zeiten sind vorbei.