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Die städtische Verwaltung im Integrationsrat: Arrogant und imkompetent

Auf seiner Sitzung am 29.9.16 beschloss der Rat fast einstimmig, sich um die Fördermittel für ein "Lokales Handlungskonzept gegen Rechtsextremismus und Rassismus" zu bewerben.Dazu muss von der Stadt ein Konzept eingereicht werden. Es lag dem Rat nicht vor.
Auch der Integrationsrat, der am 6.10.16 tagte, sah kein Konzept,obwohl das Thema aufder Tagesordnung stand. Die Verwaltung antwortete auf Kritik mit ihrer bekannten Arroganz: Einsendeschluss für das Konzept sei der 7.10.16.
Es ist nicht hinzunehmen, dass die Verwaltung´den Rat und den Integrationsrat nicht über das Konzept informieren, obwohl beide Gremien der Antragstellung zustimmen sollten.
Im Integrationsrat sind MigrantInnengruppen vertreten, die offensichtlich von der Verwaltung nicht ernst genommen werden. Den Integrationsrat nimmt die Verwaltung nur als höchst lästige Aufgabe wahr, auf die sie sich nicht vorbereiten muss.
Heute, am 7.10.16, wurde das Konzept per Mail an die Ratsfraktionen geschickt, nachdem es eingereicht wurde. Die Meinungen des Rates und des Integrationsrates bleiben für die Verwaltung völlig unerheblich. 

Basri Cakir,  Fraktionsvorsitzender der LINKEN,  kritisiert dieses Vorgehen:
" Zuerst müsste in der Verwaltung der Stadt mit undemokratischem Verhalten aufgeräumt werden. Die Organisationen der MigrantInnen sind der Verwaltung nur lästig. Was macht denn der politische Chef der Verwaltung, der OB? Entspricht dieses Verhalten seinen Vorstellungen von Demokratie? "